Die römisch-katholischen Kirchengemeinden

Der römisch-katholischen Kirchengemeinden in Deutschland gehören 23,8 Millionen Menschen an, der evangelischen Kirche rund 22 Millionen Menschen, dabei leben besonders im Süden Deutschlands mehr Katholiken als Evangelisten und rund 2/3 der Bevölkerung bezeichnet sich als Christ.cross-671379_960_720

Der Beginn des Christentums seit dem 1. Jahrhundert liegt im Judentum, das im römisch beherrschten Israel seine Wurzeln hat. Die Segnung von Simon Petrus durch Jesus Christus, welchen er Petrus nannte, war auch ein wichtiger Punkt. Anfänglich wurden Christen, die eine Minderheit waren, in allen Regionen von entweder Juden oder Römern verfolgt und getötet. Die Anhänger jedoch blieben stark in ihrem Glauben und verbreitet die Schriften der Bibel weiter, bis sie und die Botschaft Jesu nach Europa und Indien gelangten.

Im 3. Jahrhundert gründeten deutsche Bischöfe die erste katholische Kirche Deutschlands mit Hilfe von weiteren ausländischen Katholiken. Die katholischen Kirchen Deutschlands besitzen Pfarrer und Diakonen, sie empfangen Bischöfe, Kardinale, Priester oder Päpste zu Gast. Die Katholiken verherrlichen Maria als heilige Gottesmutter und Jesus Christus als durch den heiligen Geist empfangen Sohn. In der Regel finden im römisch-katholischen Kirchgemeinden Gesänge, Gebete (oftmals Bußgebete), Taufen (Alter des Taufkindes ist unterschiedlich), Gottesdienste, Abendmahle, Eheschließungen, soziale Hilfswerke/Spenden an Bedürftige, Gebetskreise, Seniorentreffen und ehrenamtliche Tätigkeiten, sowie bezahlte Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten statt. Auch Missionen werden von Gemeindemitglieder im Ausland, mit Schwerpunkt sozialer Dienste, vollzogen, besonders in hilfsbedürftigen Ländern.

In Klöstern leben und arbeiten außerdem Mönche und Nonnen, die im Grunde nur Gott dienen. Das Leben das sie führen nennt man monastische Lebensform, sie wird durch gemeinschaftliches und individuelles Beten, Kontemplation und Abgeschiedenheit von der Welt, sowohl körperlicher Arbeit als auch geistlichen Studiums begleitet. Darüber hinaus gehen die Mönche und Nonnen eine lebenslange Bindung mit dem Orden in das sie eingetreten sind ein. Bei Verstoßen gegen die strengen Regeln kann es vorkommen, dass Mönche und Nonnen, oder auch Pfarrer, entlassen werden.

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